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zwd Nachrichten (FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK)
FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK
zwd Nachrichten
  • Schröder will Schwarzers Archiv mit Bundesmitteln fördern
    zwd (as). Bundesfrauenministerin Kristina Schröder (CDU) stellt aus ihrem Etat für vier Jahre jeweils 150.000 Euro für das feministische Archiv von Alice Schwarzer bereit. Dies teilte das Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) am 21. Februar mit. 2011 hatte die rot-grüne Landesregierung in Nord-Rhein-Westfalen die Zuschüsse für das Archiv im historischen Bayenturm in Köln um zwei Drittel von 210.000 Euro auf 70.000 Euro jährlich gekürzt.
  • Equal Pay Day 2012: Werbespot macht auf ungleiche Bezahlung aufmerksam
    zwd (as). Der Kurzfilm „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ ist am 22. Februar in der Berliner Urania zum bundesweiten Auftakt des Equal Pay Day (23. März) erstaufgeführt worden. In dem Werbespot spielen Jugendliche Monopoly: Ein junger Mann bekommt eine Bonuskarte, die einer jungen Frau vorenthalten wird. Der Spot soll vor allem junge Leute auf die Benachteiligung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt aufmerksam machen, insbesondere auf die ungleiche Bezahlung von Frauen und Männern.
  • Sexuelle Gewalt: Behinderte Frauen häufiger betroffen als der weibliche Bevölkerungsdurchschnitt
    zwd Berlin (tag). Im April dieses Jahres wird die vom Bundesfrauenministerium in Auftrag gegebene Studie mit dem Titel „Lebenssituation und Belastungen von Frauen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen in Deutschland“ vorgestellt. Aus der bereits verfügbaren Kurzfassung dieser repräsentativen Befragung geht hervor, dass Frauen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen zwei- bis dreimal häufiger von Gewalt betroffen sind als Frauen im Bevölkerungsdurchschnitt. So hat nach der Studie im Erwachsenenleben jede dritte bis fünfte befragte behinderte Frau (21–38 %) erzwungene sexuelle Handlungen erfahren. Dagegen beläuft sich der Anteil der von sexueller Gewalt betroffenen weiblichen Erwachsenen im Bevölkerungsdurchschnitt auf rund 13 Prozent.
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Liebe Frauen,

kurz vor Weihnachten gibt es eine bundesweite Initiative für eine 30 % Quote für Aufsichtsratspositionen: Die Berliner Erklärung.

Namhafte weibliche Bundestagsabgeordnete aller Parteien und Vertreterinnen der Frauenorganisationen wollen die signifikante Unterrepräsentanz von Frauen in den Führungsebenen und Kontrollgremien der Wirtschaft nicht länger hinnehmen und unterstützen diese Initiative.


Der eklatante Widerspruch zwischen Verfassungsanspruch (Gleichstellungsgebot nach Art. 3 Absatz 2 Satz 2 Grundgesetz) und Wirklichkeit ist eines demokratisch verfassten Rechtsstaats unwürdig. Wir brauen klare gesetzliche Regelungen und Sanktionen!

Die 30 %-Quote ist nur der erste Schritt, wir fordern weiterhin gleiche Bezahlung für gleichwertige Arbeit, die Reduzierung der Lohnschere in Deutschland, die Anhebung des Lohnniveaus bei typischen Frauenberufen, die Eindämmung von Niedriglöhnen, einen gesetzlich geregelten Mindestlohn sowie ein Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft. Diese wichtigen Forderungen haben wir in diesem Jahr mehrfach mit Unterschriftsaktionen und Schreiben an die Bundesregierung untermauert. 

Nachfolgend erhalten Sie den Link zur Berliner Erklärung. Bitte unterstützen Sie diese Initiative mit Ihrer Unterschrift!

http://www.berlinererklaerung.de

Mit dieser wichtigen Initiative danke ich Ihnen für Ihre wertvolle Unterstützung der Gleichstellungsarbeit in diesem Jahr, wünsche Ihnen und Ihren Familien ein frohes Weihnachtsfest, erholsame Feiertage sowie ein glückliches neues Jahr und freue mich auf unsere weitere gute Zusammenarbeit zur Erreichung unserer frauen- und gleichstellungspolitischen Ziele.

Mit frauensolidarischen Grüßen
Ihre

Hilde Langfeld

Hilde Langfeld
Gleichstellungsbeauftragte und
BMPA/Städtepartnerschaften
Königstr. 88
90762 Fürth
Tel. (0911) 974-1235
Fax (0911) 974-1236
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.